Saarhölzbach
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Saarhölzbach

Geschichte

802 Karolingerzeit



Das Reich, in dem Karl der Große die Herrschaft 768 antritt, ist das Ergebnis der jahrhundertlangen Bemühungen der fränkischen Könige, ihre Herrschaft über die umwohnenden Germanenstämme und über Gallien auszudehnen. Nach den großen Kriegen gegen die Langobarden, Bayern, Slawen und Dänen waren die eroberten Gebiete dem Reich gesichert. Es trat nunmehr neben die Arbeit der Sicherung des Reiches im Innern auch die Kirche als weltliches Haupt zu schützen.

Unbestritten ist, dass es im Frühmittelalter Forsthuben in Saarhölzbach ehemaliges Durchschnittsmaß bäuerlichen Grundbesitzes) gab.

Um das Jahr 802 schenkte Karl der Große dem Bischof von Trier das große Waldgebiet zwischen Saar, Prims und Mosel bis zur Linie Büschfeld - Merzig mit allem da selbst sich erstreckenden Orten so auch die Forsthuben Saarhölzbachs. Die Gerichtsbarkeit stand dem Erzstift zu, dass jährlich von jedem Haus ein Rauchhuhn und 3 Thaler 20 Albus bezog. Ebenfalls standen dem Erzstift Jagd und Fischerei auf dem Banne von Saarhölzbach zu.

Zitat - Josef Weber: "Nicht nur am Lauf des "Saarhölz-Bach" selbst, sondern auch an den steilen Hängen wächst noch die selten gewordene Stechpalme, bzw. Walddistel (Ilex-Hülse) genannt. Von diesem Stechpalmengewächs, dessen Blätter dornig gezähnt, die Blüte weiß und die Frucht eine rote Beere ist, stammt die Ortsbezeichnung "Hulzbach"."

   

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