Saarhölzbach
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"Wo die Saar hell silbern"

von Johann Schmal (1948)

Wo ich auch weilte zu rauhen Stunden,
nichts konnt mich locken, war's freundlich und auch mild.
Wo ich geboren, ich hab's empfunden,
das Tal der Saar, wie schon, der Heimat Bild.

Refrain:
Wo die Saar hell silbern sanft durch's Tal sich wind'
Wo der Jugend Träume mir Erinnerung sind.
In der Freud, im Leide ward mir offenbar,
Meines Lebens Sonne lacht am Strand der Saar!

Vom Vogelfelsen, wer sinnend schauet,
bunt hingewürfelt die Häuser wie ein Spiel.
Im Rund die Berge, der Himmel blauet,
es fließt im Grün die Saar zu fernem Ziel.

In Dorfes Mitten, zwei Kuppen ragen,
stumm Zwiesprach haltend, was sich bewegt um sie.
Von frohen Menschen, deren Fleiß und Plagen.
Der Holzbach rauscht, vertraute Melodie.

Im Schwellenbachtale, im schatt'gen Grunde,
in luft'ger Höhe, des alten Teufelstein.
Ja, dort zu rasten ist Feierstunde,
wem nicht so ist, der kann kein Helzber sein.

   

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